Kreativität in Gefahr: die digitale Verstopfung

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Die digitale Verstopfung

Durch Zufall oder einen launigen Wink des Schicksals machte ich in letzter Zeit auffallend oft Bekanntschaft mit Zeitzeugen einer noch internetlosen Generation: filmisch, literarisch – und durch meine Mutter ;). Ein Buch über die künstlerische Keimzelle des Transzendentalismus im Amerika des 19. Jahrhunderts, ein Film über das Journalistenpaar John Reed und Louise Bryant (die Feministin wird im Film unglaublich scharfzüngig und facettenreichgespielt von Diane Keaton) und zwei Wochen Heimaturlaub in der offline-Wohnung meiner Mutter – alle drei Berührungspunkte konfrontierten mich mit einer bedrückenden Erkenntnis: ein unterschätztes Leiden hat von uns Besitz ergriffen, verändert unserer Gesellschaft, wie nur weniges zuvor und lässt unsere Kreativität zusammenschrumpeln wie Wollpullover bei 90 Grad: die digitale Verstopfung. 

Ich habe ja vor einiger Zeit schon mal digital gedetoxed und weiß um die Unmengen an Zeit, die man ohne den ständigen Klickzwang plötzlich wieder zur Verfügung hat, aber in der Verbindung mit den KünstlerInnen in Buch und Film begriff ich erst, dass es nicht nur um zusätzliche Minuten und Stunden geht, die wir uns täglich rauben, sondern auch in erheblichem Maß um unsere Kreativität. Die tägliche Dosis WLAN nimmt uns gefangen. Wir leben in einer virtuellen Realität und formen eine Idealvorstellung von uns, in deren Schatten unser eigentliche Existenz dahinvegetiert. Vielleicht ist all unser Jammern über verpasste Gelegenheiten weniger der oft beklagten Fülle an Möglichkeiten geschuldet, sondern schlicht unserem internetbedingten Hang zur Passivität. 

Zum Ausgleich konsumieren wir das Leben anderer Leute – was sie frühstücken, welchen Sport sie machen, welche Handtaschen sie kaufen und wie sie ihr Wohnzimmer dekorieren. Nicht nur mal hin und wieder, sondern ständig. Wir leben das Leben der anderen.
Und unterbrechen damit immer wieder unser eigenes, das auf diese Weise nur schwer zum Zug kommt. Eigentlich wollte ich doch schon lange mal… Wer kennt das Gefühl nicht? Und wenn ich ehrlich bin: als ich jünger war, habe ich wesentlich mehr von dem geschafft, das ich mir vorgenommen habe. Denn damals besaß ich etwas verdammt kostbares, das ich ohne Not aufgegeben habe: Ein Leben ohne ständige Unterbrechungen.
Dieses einfache Versinken in einer einzigen Tätigkeit. Die Dinge nacheinander und nicht nebeneinander zu erledigen. Einer Frage nachzugehen. Ein Buch am Stück zu lesen. Konzentriert mit sich selbst zu sein, genauso wie konzentriert auf einen anderen Menschen zu sein – all das verlernen wir Tag für Tag.
Es waren Selbstverständlichkeiten, die in Zeiten ohne Internet unsere Freizeit bestimmt haben. Wir mussten nicht darum kämpfen, sie waren einfach da. Auch so etwas wie Langeweile war da und ich habe manchmal das Gefühl, sie ist wichtiger Teil von Schaffensprozessen.

Langeweile ist der Anfang aller Kreativität.

Jetzt können wir Langweile kaum noch ertragen. Suchtartig interagieren wir mit unserem Smartphone, in das wir unser virtuelles Leben packen. Eine Büchse der Pandora aus Plastik, 15 x 8 Zentimeter groß.

Dem Menschen wurde mit dem Internet ein enorm mächtiges Werkzeug gegeben – und es hat wundervolle Seiten, aber es verleitet auch zu lähmender Passivität, gepaart mit gleichzeitiger Überforderung. Welch toxische Mischung! Der Datenmüll, der sich täglich vor unseren Augen anhäuft und unser Hirn flutet – wir nehmen ihn gar nicht mehr wahr.
Wir verlernen, abzuschalten und lassen ungefiltert Informationen in uns hineinsickern, weil wir die Balance zwischen Aufnehmen und Verarbeiten verloren haben. Und ehe wir uns versehen, ist sie da: die digitale Verstopfung. Das Hirn ist blockiert, die Muse sitzt maulend in der Ecke wie Kinder auf zu langen Autofahrten.

Wieviele Tabs hast du offen, während du diesen Artikel liest? Bei mir sind es aktuell 17. Außerdem warten 3 Whatsapp-Nachrichten, 11 E-Mails und zwei SMS. Die noch nicht beantworteten Kommentare auf Instagram sind nicht mal mitgezählt. Wer soll das noch bewältigen?

Statt einen Tauchgang in uns selbst zu unternehmen, lassen wir uns berieseln und betexten, entwickeln Vorlieben und Konsumgelüste, einfach nur, weil wir, tagaus, tagein dasselbe sehen, solange, bis wir glauben, es zu brauchen. Auch Coaching-Programme und Persönlichkeitsentwicklungstips können uns, wenn wir zu viel davon abbekommen, verstopfen. Das echte Leben bleibt arm. Die echte Genialität in uns selbst bleibt ungelebt.

Vielleicht auch deshalb ist das Meiste, das wir im Netz sehen, relativ austauschbar – wir reproduzieren, was wir sehen, wir nehmen Vorhandenes und kopieren nach Herzenslust. Was nicht an sich problematisch ist, aber in der Masse dann irgendwann unser eigentliches, kreatives Ich, das irgendwo unter all den Bildern begraben ist, verstummen lässt.Die digitale Verstopfung

Inspiration ist etwas Wunderbares, aber wie immer, macht die Dosis das Gift. Dabei haben wir doch so viele Träume: Das Buch, das wir schreiben, das Bild, das wir malen, das Lied, das wir singen wollen, seit so vielen Jahren schon. Irgendwann fangen wir an, denken wir, morgen, übermorgen, irgendwann fangen wir schon an.
Aber all das, was dazwischen passiert, ist dein Leben. Ich für mich habe jedenfalls erkannt, dass ich mir mehr Zeit nehmen möchte, ohne den ständigen Einfluss vom allzeit vibrierenden Netz, den Fragen nachzugehen, die mein Herz wirklich hat. Die Dinge zu tun, die ich WIRKLICH liebe. Nacheinander. Mit Muße.
Wenn ich belesene und kluge Frauen bewundere, dann muss ich mir den Freiraum schaffen, um zu lesen und zu studieren. Wenn ich wirklich schreiben will, dann muss ich schreiben – nicht immer nur nebenher, sondern einen ganzen Sonntag lang. Dann muss ich die Leerstellen zwischen meinen Gedanken aushalten, die Langeweile, den Frust, den Widerstand. Aber die Momente, in denen wir im Kopf ins Stocken geraten sind keine unliebsamen Lücken, die dringend mit dem Griff zum Smartphone gefüllt werden müssen. Sie sind notwendige Bausteine auf dem Weg zu etwas Neuem. Etwas, das aus uns selbst entstanden ist, dem wir einen offenen Raum angeboten und einen Stuhl hingestellt haben.
Über die Kunst und die Inspiration heißt es, dass sie dann in Erscheinung tritt, wenn wir uns selbst nur als Kanal begreifen, durch den sie strömt.
Und durch einen verstopften Kanal kann sie sich wirklich nicht kämpfen. Also schaltet das WLAN hin und wieder aus, pustet das Hirn ordentlich durch und traut euch, zu schauen, was für wunderbare Ideen dann durch euch das Licht der Welt erblicken dürfen!

 

 

 

 

 

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16 Comments

  1. Moni says:

    Ich stimme dir komplett zu! Das Bild der Gesellschaft, die nur mehr ins Handy starrt, statt selbst zu leben ist beängstigend. Und gerade als Blogger ist es schwierig abzuschalten, weil man ja seine Arbeit vermarkten will bzw. möchte, dass sie gefunden wird. Lg

    1. kea kea says:

      Ja, in den öffentlichen Verkehrsmitteln fällt es mir immer besonders auf – statt sich Zeit zu nehmen für eine Ruhepause, den Blick mal schweifen zu lassen, ohne bestimmten Zweck und Ziel starren alle auf den kleinen Bildschirm im Schoß. Für uns BloggerInnen ist es wirklich besonders schwierig, mal abzuschalten, das stimmt. Aber es tut unserem Kopf und damit auch unseren Bloginhalten sicher gut, immer wieder das WLAN für einige Zeit auszuschalten. Hab ein schönes Wochenende! Kea

      1. Moni says:

        Da hast du Recht! Ich versuche auch regelmäßig zu Bildschirm-detoxen 😀
        Dir auch ein schönes Wochenende, liebe Kea

  2. Katia says:

    Liebe Kea,

    sieben Tabs habe ich gerade gleichzeitig geöffnet und noch diverse andere Programme … Danke für Deine klugen Worte, die meine Gefühle derzeit genau auf den Punkt bringen! Ich habe das Gefühl, mein Kopf dröhnt von all dem Input im Netz und ich stecke in einer zähen Masse, die mich komplett blockiert.
    Eigentlich weiß ich das alles und dennoch ist es so schwer, da auszusteigen. Man muss da wohl lernen, ein Stück weit loszulassen von der „Angst“, etwas zu verpassen …

    Liebe Grüße
    Katia

    1. kea kea says:

      Liebe Katia (so eine hübsche Schreibweise!)
      – ja, die Angst, etwas zu verpassen ist wohl eines unserer Grundgefühle geworden. So ist unbewusst immer Hektik in uns und das killt natürlich wirklich die Kreativität und den Raum, den sie eigentlich braucht. Ich hoffe, dass wir mit der Zeit auch den Umgang mit dem Internet noch ein bißchen besser lernen. So wunderbar es ist, es lässt uns in gewisser Weise auch geistig verarmen. Da müssen wir uns selbst am Riemen reißen und uns Auszeiten schaffen, in denen wir einfach auch mal ganz analog leben. Hoffentlich finden wir eine gute Balance!
      Liebe Grüße zu dir!
      Kea

  3. Julia | themagnoliablossom says:

    Wie wunderbar! Vielen Dank, liebe Kea für diese Worte. Eigentlich weiß man das alles und trotzdem findet man sich selbst immer wieder in einem Konstrukt aus morgen, übermorgen vielleicht und dem konditionierten Griff zum Smartphone – zwischen 17 geöffneten Tabs und all den unbeantworteten Nachrichten. Dein Text macht Mut, die kleinen Pausen zwischen zwei Gedanken zu zelebrieren und vor allem wieder ganz bewusst wahrzunehmen und auch einfach mal auszuhalten. Danke <3

    Liebe Grüße
    Julia

    1. kea kea says:

      Liebe Julia,
      ja, das stimmt, auch ich tappe immer wieder in diese Falle – umso wichtiger, dass wir uns gegenseitig daran erinnern, Pausen zu machen. Und man vielleicht mit Bekannten und Freunden auch vereinbart, dass in dringenden Fällen angerufen wird und Nachrichten nicht zwanghaft sofort beantwortet werden müssen, sondern dann, wenn es passt. Eine Gebrauchsanleitung für den Umgang mit dem Netz sozusagen 🙂
      Liebe Grüße zu dir!
      Kea

  4. Flo says:

    Genau diese Gedanken habe ich in letzter Zeit auch öfter – das Internet, so praktisch und unterhaltend ich es auch finde, ist ein riesiger Zeitfresser, dessen Ausblendung mir leider oft recht viel Willenskraft abverlangt, man ill ja nichts verpassen. Einen digitalen Detox werde ich wohl auch bald mal machen, vielleicht in der Vorweihnachtszeit oder zwischen den Jahren, für mehr kreative Beschäftigungen. Andererseits muss ich sagen, drücke ich meine Kreativität auch ein Stück weit durch das Internet aus, schon komisch irgendwie. Am Dienstag saß ich lesend in der Bahn, schaute zwischendurch mal aus dem Fenster, und wurde schon recht komisch von den Smartphonenutzern angeschaut – wenn diese überhaupt mal aufsahen. Da bin ich dann froh, dass ich es mir einfach nie wirklich angewöhnt habe, in der Öffentlichkeit ins Internet zu gehen. Das ist also wie so oft einfach mittlerweile zur Gewohnheit geworden (bei mir halt nur zuhause, aber auch zu viel/ oft), aber was man sich angewöhnt hat, kann man sich ja eigentlich auch wieder ein Stück weit abgewöhnen. Das werde ich mal versuchen ab jetzt.
    Lieben Dank dir für den tollen Text und den Gedankenanstoß,
    Flo

    1. kea kea says:

      Hallo Flo,
      es freut mich, dass mein Essay dir einen Denkanstoß geben konnte. Ich finde es ja schon bewundernswert, dass du unterwegs nicht zum Smartphone greifst! Meistens hab ich zwar auch ein Buch in der Tasche, aber ich ertappe mich doch unterwegs dabei, Nachrichten und E-Mails zu beantworten oder Insta-Stories zu machen. Da ist es natürlich auch ein schmaler Grad zwischen Stress und Spaß am kreativen Ausdruck, der, wie du ja schreibst, im Netz natürlich auch möglich ist. Ich denke, man braucht ein ausgewogenes Ebbe-und-Flut-Prinzip, wie so oft im Leben – alles hat seine Zeit.
      Bei meinem letzten digitalen Detox habe ich mir ja feste online-Zeiten pro Tag erlaubt, ich denke, ich versuche mich demnächst mal an einer Neuauflage, vielleicht im Advent.
      Liebe Grüße an dich!
      Kea

  5. Alice says:

    Oh ja, seufz. Wünschen würde ich mir einen Alltag, der so zufriedenstellend ist, dass ich dem glitzernden, blinkenden Internetdingsbums nicht verfallen würde. Es ist wie mit jeder anderen Droge: die erschummelten Freuden bezahlen wir an anderer Stelle. Und dürsten dann wieder nach Ablenkung… Da beißt sich die Katze in den Schwanz. Interessant ist es sicher, welches Bedürfnis da ersatzbefriedigt wird.
    Dennoch, für mich habe ich mir wunderbare Perlen aus dem Internet gefischt, kluge Frauen (zufälligerweise ausschließlich), die meinen Horizont schon einige Male erweitert haben, du zum Beispiel hast mich an den Feminismus herangeführt. Das sind gar nicht so viele (3 tabs offen ;).
    Am liebsten wäre es mir, wenn ich all diese Menschen analog treffen und kennen lernen dürfte und einander vorstellen könnte, das stelle ich mir wie ein kreatives Feuerwerk vor!

    1. kea kea says:

      Hallo Alice,
      so ein schöner Kommentar! Es freut mich natürlich von Herzen, dass ich dir den Feminismus näher bringen konnte und auch ich werde oft im Netz von tollen Frauen inspiriert!
      Trotzdem gibt es auch eine Menge mehr oder weniger sinnvoller Berieselung und gerade, wenn ich eine Seite zum zehnten Mal am Tag aktualisiere, denke ich mir – was tu ich da eigentlich?
      Ich denke, das Bedürfnis nach Austausch, nach sich-verbunden-fühlen mischt sich da mit dem Wunsch nach Anerkennung und Sichtbarkeit: da gibt das Hirn natürlich im Netz jedes Mal eine Runde Belohnungshormone aus. Deshalb ist es auch so verflucht schwer, davon loszukommen. Und natürlich, weil wir verlernt haben, Leerräume auszuhalten.
      Ich versuche auch, viele Kontakte ins reale Leben mitzunehmen und gebe dir recht: das sind wunderbare Feuerwerke! Ganz möchte ich das Netz und seine vielen Kontaktmöglichkeiten also auch nicht missen 🙂
      Liebe Grüße!

  6. Antje says:

    Hey Kea,
    ja über dieses Thema mache ich mir momentan auch sehr starke Gedanken. Ich merke bei mir selber das ich derzeit (unter-)bewusst total oft meine sozialen Medien durchforste nach Insipirationen etc., obwohl die meisten Ideen wahrscheinlich in mir selbst leben..
    Ich habe daaaaaaamals vor 6/7 Jahren schon jedes Jahr auf Facebook in der Fastenzeit verzichtet und da wurde ich schon blöd angeguckt..und zu dem Zeitpunkt war dieses „Phänomen“ ja noch garnicht so stark ausgeprägt. Aber auch mir fällt es immer wieder auf wie viel die Menschen vor ihrem Handy etc. verbringen. Am schlimmsten finde ich es wenn ich Menschen beim Fahrradfahren mit ihrem Handy sehe oder beim Auto fahren…Ist es wirklich so lebensnotwendig… anstatt sich die Welt anzuschauen, mit all ihren Facetten…
    Ich mache nun auch mal ein wenig Social Media Entzug und mich auch mich selbst zu fokussieren..manchmal habe ich das Gefuehl, je voller mein Handyakku am Ende des Tages ist, desto voller ist mein eigener Akku auch…
    Ein super wichtiges Thema!
    Liebe Gruesse,
    Antje

  7. Meine liebsten Blogartikel der Woche – 6.-12.11.2017 – Agentenkind says:

    […] Schluss noch die volle Breitseite Inspiration von Kea auf ihrem Blog Kea schreibt. Es geht um digital Detox und den Verlust der Kreativität, durch das Fehlen von Langeweile. […]

  8. Mai says:

    Ich habe desm gerade nichts hinzuzufügen, wäre ein Like-Button hier, würde ich dir wohl aus Faulheit einfach ein Like geben ô.o (Shame on me?)
    Ich danke einfach für den Appell von dir! Es ist eigentlich so naheliegend und dann manchmal doch so fern, es zu verstehen und darauf zu reagieren. Ich werde mir also deinen Rat zu Herzen nehmen!

  9. carmen says:

    Du hast wieder mal sowas von recht. und ich bin dennoch froh, mich nochmal kurz ins wlan gehängt zu haben und nachzuschauen, was sich bei dir eigentlich so tut – denn für wertvolle beiträge wie diesen hier lohnt es sich ja. aber die grenzen zu erkennen, nicht abzudriften und wie du so treffend sagst: das eigene leben für das der anderen zu unterbrechen, das ist die herausforderung. wie gesagt, ich glaub, es ist schon einiges damit getan, die problemstellung zu identifizieren, zu kennen, hinzusehen. aber jetzt gehts ans umsetzen. ich geh lesen! 🙂
    alles, alles liebe dir!
    carmen von http://www.goodblog.at

  10. Lary says:

    Vor einigen Tagen packte ich meinen Hund und meinen Mann und schleppte sie in den Wald. Dort hatte ich eine gemütlich Hütte aus Holz entdeckt, ohne Internet. Das war fabelhaft!

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